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Willkommen an Bord - ina auf der MS Wissenschaft


28.Mai 2008

Blond wie eine Semmel sein…

…blond wie ein Weizenfeld, weil Blondinen vieles leichter fällt. (link) :-D

Das Lied geht mir so manchmal durch den Kopf, wenn in der Fußgängerzone jemand stolpert oder ein Kleinkind mitten im erstickenden Schreien stoppt und mich entsetzt anguggt. Recherchen haben ergeben, dass es aber nicht die Haare sind, sondern die Augen. Asiaten haben tatsächlich alle tief dunkle schwarze Augen. Mit hellen Augen bringt man die Welt hier ganz schön durcheinander – doch ich habe Verstärkung bekommen: auf unserem mit Stahltür von den Jungs getrennten Mädelgang sind drei Amerikanerinnen eingezogen :-)

Für Claudia: Nichtsdestotrotz hat ne blonde Kopfbedeckung unwahrscheinlichen Mehrwert – in der Vorlesung, die ich besuche, kann ich die weißen Haare meines Vordermanns zählen, umgekehrt wirds schwierig. ;-)

27.Mai 2008

Bali bali – Ausflug zum Oeosa-Tempel

…vorwärts, vorwärts! Auch wenns nicht regnet, wird man draußen schnell nass. Bei den momentanen Temperaturen wird jeder Schritt vor die Tür zur Qual. Und dann gibts es tatsächlich Leute, die bei so einem Wetter auch noch wandern gehen müssen *freu*
Unser kleiner Ausflug am Sonntag zum Oeosa-Tempel entpuppte sich aber eher als Bergsteigen. Ist man mit Koreanern unterwegs, wird Wandern zum Hügelsprint – nicht nur runter sondern auch bergauf. *schwitz* Belohnt wurden wir mit einem fantastisch romantischen Ausblick über eine sanfte grüne Hügellandschaft. Keine Straßen, keine Touriläden und minimaler Handyempfang. Herrlich. :-)
Auf einem Felsvorsprung lugten die typisch bunten Dächer des Tempels hervor. Wer hat bloß den Kühlschrank und den Epsondrucker hier hochgeschleppt? ;-)
Der Mönch erzählt uns, wir sollten unbedingt nochmal bei schlechtem Wetter zu Besuch kommen, um zu sehen und zu spüren, warum man den Berg Wolkenleiter nennt.

24.Mai 2008

Wann kommt die Flut

Der Schirmverkauf boomt…
…denn es hat angefangen zu regnen. Ab Juni wird der koreanische Sommer mit einer nicht enden wollenden Regenzeit eingeläutet und wir werden mit 30°C und 80% Luftfeuchte belohnt… nun ist mir auch wieder klar, warum die vielen un- genutzten Fahrräder auf dem Campus so großzügig Rost angesetzt haben. Überlebende der letzten Regensaison berichten, dass durch das viele H2O auf dem Campus Treppen unterspült werden und sich Stufen selbstständig machen, die jedoch jede Woche wieder fleißig an die richtige Stelle gerückt werden.