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Willkommen an Bord - ina auf der MS Wissenschaft


4.August 2008

Nachtrag II: Im Land der Frisöre

Hatte ich jemals behauptet in Korea wäre es heiß? In Japan glänzt man jeden Tag wie ein Bodybuilder aus dem Men’s Health Magazin. Zunächst galt es jedoch 16h Fährfahrt mit 300 hyperaktiven Kindern in vollgekleckerten Einheit-T-Shirts zu überstehen.
Angekommen in Kyoto wurde ich in der Fußgängerpassage von einem kleinen Vogel begrüßt, der mir treffsicher aufs Dekolleté schiss. Abgesehen davon ist Kyoto eine interessante Schachbrettmustermischung aus engen Gassen und niedlichen asiatisch anmutenden Häuserreihen, glänzenden Glaslabyrinthen wie dem Hbf und mittendrin 8 Weltkulturerbe unter weiteren 2000 Tempeln, Schreinen und Palästen.
Der japanische Shinkansen – toller Schnellzug mit Schnabeltierschnute – fuhr uns mit fast 300 Sachen auch nach Hiroshima und Tokyo. Während ich in Korea als Optiker nie arbeitslos geworden wäre, könnte ich in Tokyo als Frisör das große Geld machen: Die schrägsten Gestalten tummeln sich auf den Straßen in Mangakostümen und den teuersten Frisuren.

3.August 2008

Nachtrag I: Dinner auf vier Pfoten

Vor dem subtropischen Klebeklima auf der Jeju-Insel geflüchtet landeten wir in der Hafenstadt Busan. Dort stellten wir uns der letzten kulinarischen Herausforderung Koreas. :-D In wenigen Tagen geht es übers Wasser nach Japanesien.



22.Juli 2008

Kann es in den Wolken regnen?

40×30 km groß ist es – das größte UNESCO Weltnaturerbe in Korea. Und wir mittendrauf. Jejudo ist eine herrlich grüne felsige Vulkaninsel im Südmeer Koreas. Wind und Wetter und koreanische Autovermietungen konnten uns nicht daran hindern, einmal im Kreis die aus über 100 Vulkanen entstandene Landschaft zu entdecken: weiche schwarze Sandstrände, stürmische Felsenküste, grüner Dschungel. Inmitten der Insel ragt der größte Vulkan Hallasan in die Wolken.
Sonnenschirmkaravanen zogen zu den Natursehenswürdigkeiten, deren Eingang jeweils mit Hindernissen wie Kassehäuschen und Ananas-am-Stiel-Verkäuferinnen bestückt war. Vor jedem Wasserfall konnten die kreativsten Fotoposen bewundert werden ;-)
Einen Kilometer tief stolperten wir in eine unterirdische Lawaader hinein – die einzigen 30 Minuten bei heimischen 17 Grad :-P . Auf Jeju wurde uns klar, dass der Mensch tatsächlich 24h am Tag problemlos Schweiß produzieren kann.